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09.04.2026

Der Fachbereich Familie und Soziales ist die zentrale Säule für die soziale Entwicklung in der Stadt Kirchhain

Der Fachbereich 5 war auch in 2025 erneut eine zentrale Säule für soziale Entwicklung, Vernetzung und Unterstützung für die Bewohnerinnen und Bewohner Kirchhains und ein verlässlicher Kooperationspartner für die zahlreichen Initiativen und Einrichtungen im sozialen Bereich. Durch die enge, fachübergreifende Zusammenarbeit seines multiprofessionellen Teams – bestehend aus Fachkräften, Ehrenamtlichen und Partnern – wurden bedarfsgerechte Angebote für alle Altersgruppen geschaffen.

Begegnung und Teilhabe im Sozialraum
Ein Schwerpunkt lag auf der Stärkung von Gemeinschaft und Teilhabe im Sozialraum: Bewährte Formate wie der „Kirchhainer Café-Treff“ oder „Bewegung im Park“ boten niedrigschwellige Begegnungsmöglichkeiten. Der „Tag der Nachbarn“ oder der „Lebendige Adventskalender“ aktivierten viele Organisationen und Initiativen zum Mitmachen. „Auf Achse – das wandernde Café“ führte zu dauerhaften Nachbarschaftstreffen in der Schaffenrathstraße und der Gartenstraße. Diese Angebote schafften Begegnung zwischen Generationen und Kulturen und stärkten das Miteinander in der Stadt. Eine weitere Sozialraumöffnung fand in den Kindertagesstätten statt, die zunehmend über ihre pädagogische Arbeit hinaus Familien unterstützen, Orientierung geben und Zugänge zu weiteren Angeboten schaffen. Dabei werden sie von den Mitarbeitenden im Fachbereich 5 unterstützt. Ein Beispiel ist der Eltern-Kind-Treff der Kita „Am Steinweg“, der in Zusammenarbeit mit der Flüchtlingshilfe durchgeführt wird.

Integration als gemeinsame Aufgabe
Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte wird im gesamten Fachbereich als Querschnittsaufgabe verstanden: Angebote der Beratung, Begegnung und Bildung greifen ineinander und erleichtern den Zugang zu bestehenden Strukturen. Durch Fördermittel der EU konnte neben der Flüchtlingshilfe eine weitere Stelle im Bereich Integration eingerichtet werden, so dass die Förderung der Teilhabe von Migrantinnen und Migranten noch wirksamer vorangebracht werden kann. Neben der neuen Stelle im Bereich der Integrationsarbeit, konnten durch bewilligte Fördermittel wichtige, bewährte Strukturen gesichert und weiterentwickelt werden. Darunter die Gemeinwesenarbeit und die Gemeindepflege

Gesundheit und Prävention
Im Bereich Gesundheitsförderung wurden neue Impulse gesetzt. Als eine von sechs Modellkommunen im Landkreis setzt sich der Fachbereich für mehr gesundheitliche Chancengleichheit ein und baut dazu gezielt Angebote und Strukturen vor Ort aus. Highlights waren die große Gesundheitsmesse und der Aufbau eines Netzwerks, durch das Angebote eng abgestimmt und Bedarfe frühzeitig erkannt werden können. Fachkräfte aus Kindertagesstätten und Jugendförderung wurden zudem zu gesundheitsfördernden Themen qualifiziert, sodass Prävention langfristig in den Einrichtungen verankert wird.

Strukturelle Entwicklungen und Engagement

Durch die enge Zusammenarbeit konnten strukturelle und damit nachhaltige Ver-besserungen erzielt werden. Die Öffnungszeiten der Kitas wurden angepasst, eine Naturgruppe eingerichtet und in Kooperation mit der DRK Schwesternschaft Marburg e. V. das Angebot „Wir im Quartier – Ihre Alltagshelfer*innen“ aufgebaut. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unterstützen bei alltäglichen Aufgaben, so dass ältere Menschen möglichst lange selbstständig leben können.

Durch die aktive Netzwerkarbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereichs in der Stadt und im Landkreis kann auf Veränderungen in der Angebotslandschaft und auf neue Bedarfe schnell reagiert werden. Ressourcen stehen dabei fachdienstübergreifend zur Verfügung und werden effizient eingesetzt, ebenso wird der Pool an Ehrenamtlichen übergreifend und interessenorientiert genutzt, sodass Engagement wirksam eingesetzt werden kann. Dadurch konnte für den Basar „Rund ums Kind“ein neues Organisationsteam aus Ehrenamtlichen gewonnen werden und das bewährte Angebot für Familien kann weiterhin stattfinden.

Ausblick 2026: Gemeinsam gestalten, beteiligen und integrieren
Der Fachbereich wird auch in diesem Jahr dazu beitragen, dass Gemeinschaft, Beteiligung und Unterstützung selbstverständlich bleiben.
Der Schwerpunkt für 2026 liegt auf der Stärkung der Jugendbeteiligung, die Planungen für eine Kinder- und Jugendkonferenz sind bereits in vollem Gange.
Das Engagement von Ehrenamtlichen und Partnern bleibt dabei unverzichtbar – Interessierte sind herzlich eingeladen, sich einzubringen.

Kontaktdaten:
Sabine Balzer, Fachbereichsleitung Familie und Soziales, Telefon: 06422/808 173 oder Email: s.balzer@kirchhain.de

Fotos zum Jahresrückblick, die einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten geben, sind auf unserer Homepage unter dem Stichwort „Jahresrückblick Fachbereich Familie und Soziales 2025“ zu sehen.

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