Tierschutz-Tipps
Bei Hitze Hunde nicht im Auto lassen
Es ist schnell passiert und das Auto kann zur Todesfalle werden. Bei hochsommerlichen Temperaturen heizen sich im Freien abgestellte Autos in Minutenschnelle auf. Im Inneren des Fahrzeugs wird es nicht nur für Menschen schwülwarm bis extrem heiß und unangenehm. Gucklöcher und zum Teil geöffnete Fenster unterbrechen die Wärmeentwicklung nicht.
„Wer seinen Hund im Auto alleine lässt, kann ihn dadurch in eine akute Lebensgefahr bringen, wenn dort viel zu hohe Temperaturen herrschen“, mahnt Kirchhains Bürgermeister Olaf Hausmann zur Vorsicht.
Hochsommerliche Temperaturen können bei Hunden sehr schnell zum Hitzschlag führen. Atemnot und Kreislaufversagen sind die Folge. Das Auto entwickelt sich innerhalb allerkürzester Zeit zur Hitzefalle. Dazu schreibt der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) auf seiner Internetseite:
Bei einem Hitzschlag handelt es sich um eine lebensbedrohliche Erkrankung, ausgelöst durch Überwärmung des Körpers, infolge derer es zu Schock und Multiorganversagen und somit zum Tod des Tieres kommen kann. Ein Hund, der einen Hitzschlag erleidet, ist immer ein tiermedizinischer Notfall und muss in jedem Fall schnellstmöglich in tierärztliche Behandlung. Man unterscheidet zwischen dem klassischen Hitzschlag, der durch eine zu hohe Umgebungstemperatur ausgelöst wird und dem anstrengungsbedingten Hitzschlag, der durch schwere körperliche Belastung entsteht.
Haustiere maßvoll und angenehm kühlen
Bei sommerlich hohen Temperaturen müssen alle Haustiere gut geschützt werden. Tierbesitzer sollten darauf achten, dass ihre Tiere jederzeit einem schattigen Rückzugsort haben. Wasser muss jederzeit und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Sparziergänge und körperliche Anstrengungen mit dem Hund sollten in der Mittagshitze vermieden werden.
Weidetiere brauchen Schatten und ausreichend Wasser
Bei sogenannten Nutztieren, die im Freien z.B. auf einer Weide gehalten werden, müssen ihre Besitzer auf eine ausreichende Beschattung achten. Hierzu zählen neben Pferden auch Schafe, Kühe, Rinder und Hühner. Eine ausreichende uns stetige Wasserversorgung ist ebenfalls Pflicht.
In einer Pressemitteilung weist der Fachdienst Veterinärwesen des Landkreises Marburg-Biedenkopf darauf hin, dass Tieren auf der Weide unbedingt genügend Schattenplatz sowie ausreichend Trinkwasser zur Verfügung gestellt werden muss.
Dabei könnten Bäume, Unterstände oder Ställe Schatten spenden. Der Wasservorrat für die Weidetiere sollte zudem regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf erneuert und aufgefüllt werden.
Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an den Fachbereich 3 „Sicherheit und Ordnung“ der Stadt Kirchhain, Tel. 06422/808-342 (zentrale Rufnummer) oder sicherheit@kirchhain.de .
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