Richtfest in Kirchhain - gwsbg schafft bezahlbaren Wohnraum mit Modellcharakter
Mit einem traditionellen Richtfest feierte die Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsbaugenossenschaft (gwsbg) am vergangenen Freitag einen bedeutenden Meilenstein für den sozialen Wohnungsbau in Kirchhain. In den Straßen „An der Wohra “ sowie „Bei der Papiermühle“ entstehen derzeit drei baugleiche Wohnhäuser mit insgesamt zwölf Wohnungen. Jede Einheit umfasst rund 275 Quadratmeter Wohnfläche – verteilt auf vier Wohnungen mit zwei Einheiten à ca. 60 qm, einer Wohnung mit ca. 70 qm und einer weiteren mit ca. 85 qm. Nach Fertigstellung wird die Genossenschaft insgesamt rund 825 Quadratmeter neuen, bezahlbaren Wohnraum in Kirchhain geschaffen haben.
Modellprojekt mit Zukunft
Die drei Neubauten wurden nach einem eigens entwickelten Prototyp geplant, der in enger Abstimmung zwischen Vorstand und Aufsichtsrat der gwsbg entstand. Ziel war es, ein Baukonzept zu entwickeln, das den Anforderungen der Genossenschaft entspricht und künftig als Modell für weitere Bauvorhaben dienen kann. Die Wohnungen stehen exemplarisch für nachhaltiges, kosteneffizientes und sozial orientiertes Bauen.
Starke Partnerschaften für ein starkes Projekt
Fördermittel von Bund, Landkreis und Kommune tragen maßgeblich zur Realisierung bei. Beim Richtfest würdigten Vertreter aus Politik die gelungene Zusammenarbeit aller Beteiligten. Landrat Jens Womelsdorf lobte das Projekt und erklärte, dass der Landkreis Marburg-Biedenkopf als Mitglied der Genossenschaft solche Bauvorhaben gerne unterstützt und Bürgermeister Olaf Hausmann - zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der gwsbg - zeigte sich erfreut über die Umsetzung des Projekts.
Auch Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär und heimischer Bundestagsabgeordneter, unterstrich die gesellschaftliche Relevanz des Projekts und hob hervor, dass sich die Bundesregierung auch in Zukunft mit voller Kraft für bezahlbaren Wohnraum einsetzen wird.
Die Vorstandsmitglieder Stefan Funk und Gayane Siebert betonten die strategische Bedeutung des Projekts für die Zukunft der Genossenschaft.
Ein besonderer Dank aller galt den beteiligten Firmen und insbesondere den Arbeitern vor Ort, die ebenfalls am Richtfest teilnahmen und ohne die eine Umsetzung solcher Projekte nicht möglich ist.
Wohnraum mit Perspektive
Die gwsbg mit Sitz in Cappel ist in Kirchhain bereits mit mehreren Wohnanlagen vertreten – unter anderem „Im Brand“ und in der „Alsfelder Straße“, wo in den vergangenen Monaten umfangreiche Sanierungsmaßnahmen durchgeführt wurden. Mit dem aktuellen Neubauprojekt setzt die Genossenschaft ein starkes Zeichen für sozialen Wohnungsbau und die Zukunft des Wohnens in der Region.
Das Richtfest markiert nicht nur den baulichen Fortschritt, sondern auch den Beginn einer neuen Phase für bezahlbares Wohnen in Kirchhain – mit einem klaren Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft.
Foto: Stadt Kirchhain
BU1: Heinz Wahlers, langjähriges Vorstandsmitglied der gwsbg, durfte symbolisch „den letzten Nagel“ einschlagen.


