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25.04.2025

Eintrag Goldene Buch Otto Roth

In einer feierlichen Zeremonie hat sich Otto Roth einen Tag vor seinem 90. Geburtstag in das Goldene Buch der Stadt Kirchhain eingetragen. Diese besondere Ehre ist Ausdruck der Anerkennung und Wertschätzung für herausragendes Engagement und bedeutende Verdienste um die Stadt.

Die Veranstaltung fand im Bürgersaal des Rathauses statt, wo Bürgermeister Olaf Hausmann die Bedeutung dieser Ehrung betonte. „Der Eintrag in das Goldene Buch ist nicht nur eine Würdigung besonderer Leistungen, sondern auch ein Zeichen der Dankbarkeit unserer Stadtgemeinschaft“, erklärte er.

Laudator der Veranstaltung war Ehrenbürger Klaus Weber, ein langer Weggefährte Otto Roths. Sowohl Klaus Weber als auch Bürgermeister Olaf Hausmann gingen in ihren Ansprachen auf das Leben und Wirken von Otto Roth ein.

Otto Roth – Ein Leben für den Handel, den Sport und die Gemeinschaft

Die Firma von Otto Roth wurde vor 60 Jahren gegründet und ging aus den Anfängen seines Vaters hervor. Was als bescheidenes Handelsgeschäft begann, wurde unter seiner Führung zu einem zentralen Akteur im Agrarhandel. Doch Erfolg war für Otto Roth nie nur eine Frage des wirtschaftlichen Wachstums – es ging ihm stets um die Menschen, um Partnerschaften, um das Vertrauen seiner Kunden. Mit Weitsicht und Entschlossenheit führte er die Firma durch Herausforderungen und Chancen, darunter auch wegweisende Expansionen.

Heute wird das Unternehmen von seinen Kindern Jürgen Roth und Karin Schwarz unter dem Namen Otto Roth Landesprodukten-Großhandel GmbH geführt und hat sich weit über Kirchhain hinaus einen Namen gemacht. Ursprünglich auf den Handel mit Agrarerzeugnissen spezialisiert, darunter Getreide, Saatgut, Futtermittel und Düngemittel, hat Roth durch Qualität und Kundennähe bedeutende wirtschaftliche Erfolge erzielt und maßgeblich zur landwirtschaftlichen Entwicklung in Hessen und darüber hinaus beigetragen.

Doch Roths Geschichte ist nicht nur eine Erfolgsgeschichte im Handel. Otto Roth widmete sich mit Leidenschaft dem Sport – erst als Leichtathlet, später als Handballer. Hier bewies er, dass Teamgeist und Beharrlichkeit nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch im Leben entscheidend sind.

Aber auch abseits von Wirtschaft und Sport setzte sich Otto Roth für das Gemeinwohl seiner Heimatstadt ein. Als Mitbegründer des Fördervereins Kirchhainer Kulturdenkmäler kämpfte er für den Erhalt historischer Stätten, insbesondere nach dem Einsturz eines Teils der Stadtmauer.

Sein Engagement für das Kirchhainer Hallenbad bleibt unvergessen. Dank seiner Initiative und der Gründung der Bäderbetriebsgemeinschaft konnte dieses bedeutende Zentrum für Sport und Freizeit gerettet werden. Ohne den damaligen Einsatz zahlreicher engagierter Kirchhainer – und hier insbesondere von Friedrich-Wilhelm Römer und Otto Roth – würde es das Hallenbad vermutlich nicht mehr geben. Roth und Römer waren die Initiatoren zur Gründung der Bäderbetriebsgesellschaft.

Auch hier ging das Engagement von Otto Roth über das normale Maß hinaus. Nicht nur, dass er den Erhalt des Hallenbades finanziell unterstützt hat. Er hat auch zahlreiche administrative Dinge organisiert. So ist gerade zu Beginn der Bäderbetriebsgesellschaft die komplette organisatorische Abwicklung im Hause Roth gelaufen.

Insbesondere Klaus Weber, der viele Jahre mit Otto Roth gemeinsam Handball gespielt hat, ging auf den Menschen Otto Roth ein und erzählte in seiner Laudatio die ein oder andere persönliche Geschichte, die sie gemeinsam erlebt haben.

Nach der feierlichen Unterschrift folgte ein kleiner Empfang. Die Stimmung war geprägt von Anerkennung und Wertschätzung für die geleistete Arbeit und den positiven Einfluss Roths auf die Stadt Kirchhain.

Bildunterschrift: Otto Roth und seine Ehefrau Annegret freuten sich gemeinsam mit ihren Kindern Karin Schwarz und Jürgen Roth sowie Bürgermeister Olaf Hausmann über die Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Kirchhain

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