Projekt in 2010
In 2010 wurden die städtischen Flächen wie in den Jahren zuvor eingesät.
Die Fläche der gewerbetreibenden Firma in der Frankfurter Straße von 2009 konnten wir, wegen Veränderungen an der Einfriedigung, nicht mehr bewirtschaften. Allerdings heißt das nicht, dass die Fläche in 2010 nicht blühte – die sich selbst ausgesamten Pflanzen lieferten ein schönes Bild.
Eine weitere Fläche in der Frankfurter Straße wurde der Stadt Kirchhain am Ortsausgang angeboten. Der gewerbetreibende Betrieb hat die Fläche zwischen Frankfurter Straße und Firmengelände vorbereitet (Abschieben der Grasnarbe, Umbrechen und Fräsen des Bodens) und die Stadt Kirchhain konnte einsäen. Die Fläche erblühte in voller Pracht mit der Mischung „Farbe in grün“.
Nachdem die Umbauarbeiten in der Mühlgasse abgeschlossen und der Mündungsbereich in die Borngasse / Untergasse umgestaltet war, konnten auch hier die kleinen Flächen eingesät werden. "Mössinger Sommer" wuchs hier und erfreute die Passanten. Im Herbst mussten die Blumen ein wenig heruntergenommen werden, da sie so gut gediehen und an Höhe gewannen, dass den Autofahrern teilweise die Sicht genommen wurde.
Die Flächen bei Hof Netz blühten auf Grund der Witterung recht dürftig; zudem waren Flächen von unbekannten Personen frühzeitig gemäht worden, so dass die Blumen leider nicht aufwachsen konnten.
Insgesamt waren die Blühflächen nicht gar so üppig, da das Frühjahr sehr trocken war. Hier entwickelten sich Beikräuter auf den trockenen Böden besser als die Ansaaten, was dem Bild einer Blühwiese aber nicht entsprach.
Eine Mahd entfernte u. a. die aufgewachsene Melde von den Flächen. Nachdem der Regen einsetzte, konnten wenige Samen keimen und die Flächen wurden doch noch schön.
Die Stadt Kirchhain wird Gründungsmitglied beim Bündnis „Kommunen für Biologische Vielfalt e.V.“ in Frankfurt. Mit der Zeichnung der Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ verpflichtet sie sich, die biologische Vielfalt in der Stadt Kirchhain und den Stadtteilen zu fördern und die Grundsätze in der Umsetzung von Maßnahmen zu beachten.


