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Gemeinwesenarbeit

Gemeinwesenarbeit - Ein Rückblick - 2019 und 2020

Seit Anfang 2019 gibt es in der Stadt Kirchhain im Fachbereich 5 für Familie und Soziales die Gemeinwesenarbeit, mit der die Stadt Kirchhain eine nachhaltige Stärkung der sozialen Integration und des Zusammenhalts in Kirchhain erzielen möchte.

Die Schwerpunkte im vergangenen Jahr lagen auf der Schaffung von Begegnungsorten, der Vernetzung der Generationen und der Schaffung von Transparenz nicht nur im Bereich der bestehenden Angebote. Aufbauend auf die in 2019 gesammelten Erfahrungen wurde in 2020 ein Team der Gemeinwesenarbeit bestehend aus drei ganz unterschiedlichen Mitarbeiter*innen gebildet, um Fachkompetenzen zu bündeln und ziel- und projektorientiert zu arbeiten, so dass die Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können.

Dem GWA-Team gehören Andrea Sollorz (Soziologin), Johannes Kirschning (Diplompädagoge) und Tanja Fenge (Kindheitspädagogin) an.

Was bislang alles geschah:

  • Stadt-Café Fantastico wird im Oktober 2019 eröffnet
  • Erstes Repair-Café findet statt
  • Fahrrad-Workshop wird erfolgreich durchgeführt
  • Großeltern-Enkel-Fahrt in den Opel-Zoo
  • Schnullerbaum auf dem
  • Kirchhainer-Café-Treff
  • Musikworkshop
  • Schachworkshop – wird verstetigt – regelmäßige Schachtreffen finden statt
  • Smartphone-Workshop – wird verstetigt – regelmäßige Handysprechstunde findet statt
  • Drop-In(klusive)
  • Seniorenwegweiser wird neu aufgelegt
  • Sozialberatungen
  • Bewegung im Park
  • Familienbildung (Workshops und Fachvorträge)
  • Die Kunstkoffer kommen in den Annapark
  • wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt
  • Familienkompass entsteht
  • Erstmals Willkommensbesuche für Neugeborene
  • Geschichten aus Kirchhain
  • Kirchhain kreuz und quer – eine digitale Schnitzeljagd

Wichtig bei diesen Angeboten ist dem Team der Gemeinwesenarbeit, dass Menschen aller Generationen, aus verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen Zugang zu den Angeboten und Veranstaltungen haben.

Das GWA-Team ist sehr erfreut darüber, dass neben den auszugsweise erwähnten Projekten durch die bewilligte Folgefinanzierung bis 2024 weitere vielfältige Anlässe für Begegnung und Teilhabe geschaffen werden können.

Wellcome - Praktische Hilfe nach der Geburt

Fotostudio Laackmann
Fotostudio Laackmann

Im September 2020 eröffnete wellcome einen neuen Standort in Kirchhain. Im Fokus des Angebots „wellcome – Praktische Hilfe nach der Geburt“ steht die Entlastung von jungen Familien durch Ehrenamtliche. Das primärpräventive Angebot ist moderne Nachbarschaftshilfe für alle Eltern, die im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes keine Unterstützung haben.

Auch jetzt – während der Pandemie – kann das Angebot gerne in Anspruch genommen werden. Die Unterstützung der Familien in der Wohnung ist möglich.
Was auch geht: Einkaufsunterstützung, Beaufsichtigen von größeren, spielenden Geschwisterkindern in der Nähe des Elternhauses, gemeinsames Spazierengehen und Spazieren mit dem Säugling im Kinderwagen. Abstands- und Hygieneregeln sollten eingehalten werden können.

Wir freuen uns, wenn unser wellcome-Engel auch zu Ihnen kommt!

Wer wissen möchte, was wellcome eigentlich ist, kann einfach den nachfolgenden Link anklicken: https://youtu.be/XVkN43eNIoQ

Gerne können sich auch Bürger und Bürgerinnen melden, die als Engel 1-2 mal pro Woche unterwegs sein möchten!

Warum wellcome? Familien aus Kirchhain berichten…

Familien aus Kirchhain berichten…

Logo_wellcome
Logo_wellcome

„Um eine gute Mutter zu sein, muss man auch an sich denken und einem Selbst muss es gut gehen, dann kann man auch gut für die Kinder sorgen!“

Im Mai trafen sich zwei von drei Familien aus Kirchhain, die das wellcome Projekt -praktische Hilfe nach der Geburt für sich genutzt haben, mit der wellcome Koordinatorin Sabine Rother-Holste, um über ihre Erfahrungen mit dem wellcome Projekt zu sprechen. Die Familien Müller-Schneider und Familie Sprenger, hatten, bzw. haben jeweils eine wellcome Ehrenamtliche für einige Monate zur Unterstützung. Die beiden Kirchhainer wellcome- Engel Karin Jarosch und Karin Fritsch haben die Familien unterstützt. Hier berichten die Familien von Ihren Erfahrungen.


SRH:      Wie haben Sie vom wellcome Projekt erfahren?
wellcome Familie Müller- Schneider, Foto privat
wellcome Familie Müller- Schneider, Foto privat

MS:        Im Geburtsvorbereitungskurs in Cölbe habe ich von einer Mutter, die auch Zwillinge bekommen hat, davon erfahren, sie hatte Unterstützung durch wellcome, sie hat es von Anfang an empfohlen, ich habe aber zunächst den „Hintern nicht hochbekommen“.

S:            Ich wusste über die Stadt Kirchhain, dass sie einen Babysitter-Kurs angeboten haben und ich fragte in diesem Zug nach Babysitter-Adressen. Frau Fenge vom Willkommensdienst meinte, dass es auch noch wellcome als Angebot für Familien gibt, von ihr haben wir den Flyer bekommen. Der Willkommensbesuch konnte wegen Corona nicht direkt stattfinden, daher hat es etwas gedauert. Der Flyer und vor allem aber auch Kontakt zur Koordinatorin Frau Rother-Holste schafften Vorstellung darüber, wie die wellcome Unterstützung funktioniert und abläuft. Mit dem 3. Kind war Anfang des Jahres die erste heiße Phase mit dem Baby zwar vorbei, aber ich war erschöpft, wollte auch mal „raus“ und was für sich machen, sonst schaffe ich das alles nicht. Mein Mann konnte beruflich nicht kürzertreten, Großeltern auch nicht „einsatzfähig“, weil berufstätig.

MS:        Manchmal wird eben mit Zwillingen mehr Hilfe gebraucht, obwohl die Familie in der Nähe wohnt. Die Großeltern sind noch berufstätig.

RH :       Was waren/ sind Ihre die Anforderungen gewesen an die Ehrenamtliche, bzw. wie haben Sie den ersten Kontakt erlebt?

MS: Schon ein Spaziergang mit den Kindern ist eine riesige Unterstützung. Ja, die Ehrenamtliche sollte keine Katzenhaarallergie haben und „hundesicher“ sein und mit Zwillingen zurechtkommen, bzw. es sich zutrauen. Wir wollten uns beschnuppern erstmal und dann ist Karin recht spontan vorbeigekommen und es hat direkt gepasst.

Karin ist aktuell noch im Einsatz. Sie hat gleich zugepackt, uns hat gefallen, dass sie auch Zwillings Mutter ist und Erfahrung hat. Sie kommt einmal die Woche, geht spazieren und ist superflexibel, tröstet auch die Kinder.

Sp:         Unser Kontakt war gleich herzlich, offen, Karin hat von sich erzählt. Sofort positiv und sympathisch. Sie war grade zur Tür draußen und wir haben gesagt: Das passt! – Total prima, wie sie auch mit T. umgegangen ist, alles gleich sehr herzlich, ganz natürlich, ganz super und da hatten wir gleich ein gutes Gefühl – das war tatsächlich einfach so eine Gefühlssache.

Die Betreuung war meist vormittags, sie hat viel mit den Kindern gesungen, zuhause gespielt und ist auch spazieren gegangen.

RH:        Wie hat Ihr Umfeld reagiert?
wellcome Engel Karin Jarosch im Einsatz, Foto privat
wellcome Engel Karin Jarosch im Einsatz, Foto privat

MS:        Mein Mann war direkt begeistert, denn er freut sich auch, wenn ich entlastet bin, dann ist auch er glücklich, die ganze Stimmung ist entlastet. Wir haben keine negative Rückmeldung aus Umfeld, also keine komischen Fragen.

Sp:         Die beiden großen Kinder fanden das auch super, sie konnten Karin aber leider nicht so oft sehen, wegen Schule und Kita, aber in den Ferien war Karin mal da. Vor allem der Mittlere fand Karin super und wäre die wellcome Unterstützung noch länger gegangen, hätte er wahrscheinlich auch mehr daran teilhaben wollen.

Mein Mann war beim ersten Kennenlernen dabei und fand alles sofort sympathisch, eine Nacht darüber schlafen war von unsrer Seite nicht notwendig, das Gefühl war gleich super. Karins Umgang war sehr herzlich, es hat sofort gepasst.

Rückmeldung aus Umfeld waren überrascht, so: „Ja? Wirklich? Das macht ihr? Und das funktioniert auch gut?“  Es aber durchweg positive Reaktionen.

RH:        Angenommen, es gäbe ein nächstes Mal, was würden Sie anders machen wollen?
MS:        Ich würde mich früher melden, hätte mich einfach früher melden müssen.

Sp:         Das würde ich anders machen: schon eher auf wellcome zurückgreifen. Es braucht auch mal Zeit für mich und ich war mir bewusst, dass es so nicht weitergehen kann. Um eine gute Mutter zu sein, muss man auch an sich denken und einem Selbst muss es gut gehen, dann kann man auch gut für die Kinder sorgen!

RH:        Was war wichtig, um Hilfe und diese Ehrenamtliche anzunehmen?

MS:        Sie hat Selbstbewusstsein ausgestrahlt, sich Aufgabe zugetraut und das hat auch bei mir für Sicherheit gesorgt.
Das Führungszeugnis oder Zeugnisse interessieren mich nicht, es muss seriös sein, dafür stand die Familien-Bildungsstätte ja. Als Vergleich vielleicht, es ist wie bei der Entscheidung für eine Tagesmutter, da lässt man das Herz entscheiden.

Sp:         Es war einfach und herzlich, Karin hat von sich erzählt, die Freiwilligkeit war auch wichtiger Punkt. Das Führungszeugnis hat schon Sicherheit gegeben und zu Beginn war ich dabei und bin mal in den Nebenraum gegangen, das Vertrauensverhältnis war einfach da.

RH:        Was wäre Ihr Appell an Kirchhainer Familien? Warum sollten Sie sich bei wellcome melden?
Foto_Familie Sprenger
Foto_Familie Sprenger

MS:        Dass man schnelle Hilfe annimmt und dass es nicht wehtut, sondern Entlastung darstellt! Ich bin begeistert und finde es toll, und es sollte noch mehr Menschen geben, die das machen.

Sp:         Sich einfach hier melden und es ist keine Schande, sich einzugestehen, dass man einfach müde ist. Um eine gute Mutter zu sein, muss man auch erstmal an sich denken und einem selbst muss es gut gehen und dann kann man auch gut für die Kinder sorgen!
Man hat vielleicht auch gerade beim ersten Kind das Gefühl, man MUSS das schaffen.

Macht weiter so! Ich wünsche mir, dass mehr Menschen den Mut haben und sich nicht abschrecken lassen, weil es ein „fremder“ Mensch ist, der kommt.

Interesse?

Dann melden Sie sich unter den untenstehenden Kontaktdaten. Wir freuen uns, wenn unser wellcome-Engel auch zu Ihnen kommt! Gerne können sich auch Bürger und Bürgerinnen melden, die als Engel 1-2 mal pro Woche unterwegs sein möchten!

wellcome »

Praktische Hilfe nach der Geburt wellcome
Ev. Familienbildungsstätte Marburg
Ansprechpartnerin: Sabine Rother-Holste

Borngasse 29
in Kirchhain c/o JUKUZ
35274 Kirchhain

06421 1750825
06421 1750810
0151 20 53 00 31
E-Mail schreiben
Website
Website
Sprechstunde Mittwoch 10:00-12:00
Kontaktformular

Logo_wellcome 2

Nimm´ Platz auf einen Schwatz - Klappstuhltreffen

Interesse an einem ganz besonderen Treffen in der Nachbarschaft? Dann kommen Sie zu einem unserer Klappstuhltreffen dazu. Einfach einen Stuhl mitbringen und ein nettes Miteinander genießen.

Wann und Wo?     

1. Treffen:             Jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat um 10.00 Uhr in der „Kleinstraße/Brunnenstraße“

2. Treffen:             Jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat um 15.00 Uhr „Am Reuterspfad“

Repair-Café Kirchhain

Repair Cafe Kirchhain
Repair Cafe Kirchhain

Was macht man mit einem Stuhl, an dem ein Bein kaputt ist?

Mit einen Toaster, der nicht mehr funktioniert?

Mit einer Hose, die ein Loch hat?

Wegwerfen? Denkste!

à Reparieren Sie es im Repair Café Kirchhain!!


Weitere Auskünfte und Informationen erteilen

Kein Ergebnis gefunden.

Willkommensbesuche der Stadt Kirchhain

Unter dem Motto „Willkommen im Leben – Willkommen in Kirchhain“ startet der Fachbereich 5 – Familie und Soziales – ab Juli 2020 ein besonderes Angebot für alle frischgebackenen Eltern: Ein persönlicher Willkommensbesuch, um das neugeborene Baby und seine Familie zu begrüßen. Das Angebot ist absolut kostenlos und freiwillig.

Nähere Infos dazu sind im untenstehenden Flyer zu finden:



Willkommen in Kirchhain  - Willkommensbesuche bei Neugeborenen

Was ein Willkommensbesuch eigentlich ist und wie so ein Besuch ablaufen kann, wird im nachfolgenden Video anschaulich erklärt. Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zu dem Video.


YouTube



Familienkompass

Kirchhain kreuz und quer

Kirchhain_kreuz_und_quer
Kirchhain_kreuz_und_quer

11. Schnitzeljagd - KW 31

10. Schnitzeljagd - KW 30

Kirchhain_kreuz_und_quer
Kirchhain_kreuz_und_quer

9. Schnitzeljagd - KW 29

8. Schnitzeljagd - KW 28

7. Schnitzeljagd - KW 27

6. Schnitzeljagd - KW 26

Kirchhain_kreuz_und_quer
Kirchhain_kreuz_und_quer

5. Schnitzeljagd - KW 25

4. Schnitzeljagd - KW 24

3. Schnitzeljagd - KW 23

2. Schnitzeljagd - KW 22

1. Schnitzeljagd - KW 21

Geschichten aus Kirchhain

Geschichten aus Kirchhain - Kirchhainer*innen erzählen ihre Geschichten

Wenn auch Sie eine Geschichte aus Ihrer Vergangenheit vor dem Vergessen bewahren möchten und/oder Anregungen haben, wenden Sie sich an

Frau Tanja Fenge »
Fachbereich 5 - Familie und Soziales
Gemeinwesenarbeit

Am Markt 1
35274 Kirchhain

06422 808-179
06422 808-102
Raum: 20
E-Mail
Kontaktformular

Kunstkoffer

Stadt-Café Fantastico

Begegnung der Generationen
Stadt-Café Fantastico Begegnungsort für alle Generationen

Mit dem Café soll ein weiterer Begegnungsraum für alle Kirchhainer Bürgerinnen und Bürger geschaffen werden. Geöffnet ist das Café für alle Interessierte.

Kommen sie vorbei und verbringen sie gemeinsam eine schöne Zeit in angenehmer Atmosphäre. Genießen sie Kaffee und Kuchen sowie kurzweilige Gespräche. Gerne können auch traditionelle Rezepte ausgetaucht werden.

Das Stadt-Café Fantastico wird mit ehrenamtlicher Unterstützung betrieben. Helferinnen und Helfer sind herzlich willkommen. Weitere Informationen sind bei,

Frau Tanja Fenge »
Fachbereich 5 - Familie und Soziales
Gemeinwesenarbeit

Am Markt 1
35274 Kirchhain

06422 808-179
06422 808-102
Raum: 20
E-Mail
Kontaktformular

erhältlich.

Das Café ist in der Galerie zum Markt (1. OG) Bahnhofstraße 4

Das Stadt- Café findet regelmäßig Freitags von 15-17 Uhr statt.

Öffnungszeiten




Seniorenwegweiser

Ein Wegweiser Angebote, Informationen und Hilfen für ältere Menschen in Kirchhain

Der Wegweiser – Informationen und Hilfen für ältere Menschen in Kirchhain „Älter werden in Kirchhain“ ist wieder erhältlich

In Kirchhain - wie auch in anderen Kommunen - erhöht sich zunehmend der Anteil der älteren Menschen an der Bevölkerung. Von Organisationen, Vereinen, Verbänden der Stadt Kirchhain und der Ortssteile besteht eine Vielfalt an Angeboten, Aktivitäten und Dienstleistungen.

Aus diesem Anlass hat die Stadt Kirchhain für ihre Bürger*innen einen Wegweiser mit vielfältigen wichtigen Informationen erstellt.

Ein Wegweiser – Informationen und Hilfen für ältere Menschen in Kirchhain „Älter werden in Kirchhain“

Vor allem der älteren Generation soll der Wegweiser eine Übersicht über Angebote aus den unterschiedlichsten Bereichen und über Einrichtungen sowie über die Möglichkeiten zur Gestaltung von Freizeitaktivitäten geben. Informationen über Beratung, Hilfen, Hilfsmittel, Angebote zur Prävention und wichtige Kontaktadressen sind in der Broschüre zu finden. Im Bedarfsfall soll der Wegweiser den Hilfesuchenden als Informationsquelle und Hilfsmittel im Lebensalltag dienen.

Rund um den Alltag sind alle relevanten Bereiche berücksichtigt und eingepflegt. Die Erstausgabe des Wegweisers wurde überarbeitet und soweit als möglich aktualisiert.

Folgende Schwerpunktthemen sind im Wegweiser enthalten:

  • Beratung und Unterstützung
  • Freizeit – Bildung – Sport – Kultur
  • Selbsthilfegruppen
  • Ambulante Hilfen, häusliche Versorgung
  • Häusliche Krankenpflege/Ambulanter Pflegedienst
  • Sozialrechtliche und finanzielle Fragen
  • Interessensvertretungen für Senioren*innen
  • Was ist im Notfall zu tun?
  • Für Sie informiert…

 

Die vorhandenen Strukturen und Netzwerke ermöglichen vielseitige Unterstützung. Mit den Informationen will die Stadt ihren Bürger*innen eine Orientierungshilfe an die Hand geben.

Für Anregungen und Informationen zu den Inhalten des Seniorenwegweisers stehen wir gerne zur Verfügung.

Die Broschüre liegt im Foyer vor dem Bürgerbüro im Verwaltungsgebäude Am Markt 6/8 zum Mitnehmen aus.

Weiterhin sind die Broschüren u.a, bei den Ortsvorstehern sowie den Apotheken erhältlich.

Ehrenamt

Soziales und Beratung



Beratung - Sozialberatung

Gemeindepflegerin Kirchhain/ Gemeindeschwestern 2.0

Die Stadt Kirchhain startete seit Januar 2021 mit dem Projekt „Gemeindeschwester 2.0“

Die Gemeindeschwester 2.0 fungiert als Soziallotsin für ältere Menschen. Aufsuchende soziale Arbeit ist der Schwerpunkt in ihrem Tätigkeitsfeld. Sie unterstützt durch präventive Maßnahmen und gesundheitsfördernd wirkende Begleitung ältere Menschen. Ziel ist es, dass die Menschen dabei so lang als möglich selbständig und gleichzeitig sozial integriert im vertrauten Wohnumfeld verbleiben können.

Älteren Menschen soll dadurch die selbständige Lebensführung sowie die soziale Teilhabe ermöglicht werden.

Die Stelle wird im Rahmen des Förderprogramms „Gemeindeschwester 2.0“ des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration finanziert und ist zunächst bis Ende des Jahres befristet. Eine erneute Antragstellung ist jährlich möglich.


Flyer Gemeindeschwester Vorderseite
Flyer Gemeindeschwester Vorderseite


Flyer Gemeindeschwester Rückseite
Flyer Gemeindeschwester Rückseite


Zeit für dich

Zeit für mich – Kirchhainer Gesprächskreis für pflegende Angehörige

Die Pflege eines Angehörigen ist eine große Verant­wortung und kann nicht selten zu einer emotionalen, manch­mal auch körperlichen Belastung werden. Aus Sorge, die übernommene Verantwortung nicht gut genug aus­zufüllen, werden oft eigene Grenzen überschritten.

In unserem Gesprächs­kreis für pflegende Angehörige erhalten Sie die Möglichkeit, in einer offenen und vertrauensvollen Atmosphäre einmal über sich zu sprechen, über die eigenen Gefühle, Sorgen und Nöte, vielleicht aber auch über die schönen und dankbaren Momente in dieser Lebensphase.

Gespräche mit anderen pflegenden Angehörigen können gut tun und emotional entlasten. Informationen, Tipps und Anregungen aus „Erfahrenensicht“ helfen da­bei, die täglichen Herausforderungen der Pflege besser zu bewältigen und sich selbst dabei nicht aus den Augen zu verlieren.

Im Mittelpunkt stehen die Gesundheit und Lebensqualität pflegender Angehöriger mit dem Ziel, Lebensfreude und Leistungsfähigkeit zu erhalten oder wiederzugewinnen. Unter fachlicher Anleitung der Gemeindepflegerinnen und im Austausch mit anderen Betroffenen lernen Sie bewährte Methoden der Stressbewältigung kennen und erhalten hilfreiche Ideen, um gut für sich zu sorgen.

Aktion #pflegereserve - helfen Sie mit eine Fachkraft-Reserve aufzubauen

Aktuelle Informationen von der Stabsstelle Altenhilfe des Landkreises Marburg-Biedenkopf, Martina Berckhemer (Stabsstellenleitung)

Als Anbieter und Akteure von pflegerischer Versorgung und Dienstleistungen im Umfeld von Pflege und Versorgung sind wir alle derzeit ganz besonders betroffen von den immensen Herausforderungen der Coronavirus-Krise.

Neben dem für jeden Bereich ganz unterschiedlichen Krisenmanagement sind wir auch gefordert durch eine Fülle von leistungs- und ordnungsrechtlichen Änderungen. Da ist es nicht einfach, den Überblick zu behalten. Da sich die maßgeblichen Vorgaben und Informationen zum Teil täglich ändern, empfehlen wir sich regelmäßig auf den aktualisierten Seiten der Fachinstitutionen zu informieren. Als Auswahl seien hier folgende Quellen genannt:

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/nCoV.html

https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/aktuelle-informationen-corona

https://www.pflegebevollmaechtigter.de/details/faqs-zu-corona-fuer-die-stationaere-und-ambulante-pflege.html

https://www.marburg-biedenkopf.de/soziales_und_gesundheit/hygiene/Coronavirus-Informationen.php

Weiterhin bieten die Seiten der Pflegekassen und des Verbandes der Pflegekassen (vdek) wertvolle Hinweise und Zusammenfassungen der aktuellen Regelungen.

Auf zwei Gesetze möchten wir aufgrund der hohen Relevanz noch gesondert hinweisen.

Im Zuge des COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetzes wurden Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der pflegerischen Versorgung während der Corona-Pandemie verabschiedet. Für zugelassene Pflegeeinrichtungen (ambulant und stationär) können unter bestimmten Umständen außerordentliche Aufwendungen sowie Mindereinnahmen im Rahmen der Leistungserbringung erstattet werden. Für nach Landesrecht anerkannte Anbieter von Angeboten zur Unterstützung im Alltag greift die Regelung leider nicht.

In § 150 Abs. 5 COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz wird die Möglichkeit eröffnet, dass für den Fall, dass die ambulante Versorgung durch den bisherigen Pflegedienst oder eine Vertretung nicht sichergestellt werden kann, die Versorgung auch durch andere Leistungserbringer als einen ambulanten Dienst erfolgen kann. Voraussetzung ist allerdings, dass der pflegerische Versorgungsengpass nicht durch anderweitige Versorgung, z.B. durch Angehörige oder andere ambulante Dienste behoben werden kann. In anerkannten Fällen kann die Versorgung dann z.B. durch Betreuungsdienste, medizinische Leistungserbringer, anerkannte Betreuungs- und Entlastungsangebote sowie Personen ohne Qualifikation (z.B. Nachbarn) erfolgen. Vorrangig soll die Versorgung durch qualifizierte Leistungserbringer erfolgen. Anspruchsberechtigt sind Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5, die ambulante Sachleistungen (auch in Kombination mit Pflegegeld) erhalten. Für die Kostenerstattung muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden.

 

Im Rahmen des Sozialschutz-Paketes ist weiterhin vorgesehen, soziale Dienstleister und Einrichtungen, die derzeit ihre Arbeit nicht ausüben können, vor finanziellen Einbußen bis hin zu Insolvenz zu bewahren. Im Gegenzug wird von den Dienstleistern erwartet, dass sie sich aktiv in die Bewältigung der Auswirkungen der Coronavirus-Krise einbringen. Mit der Antragstellung verbunden ist eine Erklärung, Arbeitskräfte, Räumlichkeiten und Sachmittel in Bereichen zur Verfügung zu stellen, die für die Bewältigung von Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie geeignet sind. Genannt sind hier explizit der Bereich der Pflege, aber auch sonstige gesellschaftliche und soziale Bereiche wie die Unterstützung bei Einkäufen, Begleitung bei Arztbesuchen, telefonische Beratung in Alltagsangelegenheiten etc.

Inwieweit beide Regelungen in unserem Landkreis zum Tragen kommen wird die Praxis zeigen.

Über die Seite des Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung sind wir auf eine Initiative aufmerksam geworden, die wir Ihnen besonders ans Herz legen wollen. Aufgrund einer Initiative aus der Zivilgesellschaft hat die Bertelsmann-Stiftung eine Plattform eingerichtet, die darauf abzielt, eine Fachkraft-Reserve für die Pflege aufzubauen. Examinierte Fachkräfte aus der Gesundheits- und Krankenpflege sowie Altenpflege, die aktuell nicht in einem Pflegeberuf arbeiten, können somit Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen in Kontakt gebracht werden. Auf diesem Weg können Engpässe durch ein schnelles Einspringen der „Reservisten“ abgefedert werden oder auch einfach kurzzeitige Entlastung für das Pflegepersonal geschaffen werden.

Weitere Informationen finden Sie in dem Informationsblatt im Anhang oder über https://pflegereserve.de/#/login. Bitte leiten Sie das Informationsblatt auch gerne wei

Wir wünschen Ihnen viel Kraft in dieser herausfordernden Zeit.

Gez. Martina Berckhemer, Stabsstellenleitung Altenhilfe, Landkreis Marburg-Biedenkopf

Alzheimer Gesellschaft

Alzheimer Gesellschaft Marburg Biedenkopf e.V.


bietet Beratung im Kirchhainer Jugend- und Kulturzentrum an Anfang Februar eröffnete Bürgermeister Olaf Hausmann gemeinsam mit Anne Wächtershäuser von der Alzheimer Gesellschaft Marburg-Biedenkopf e.V. das Beratungsangebot im Kirchhainer Jugend- und Kulturzentrum in der Borngasse.

Alzheimer Gesellschaft
Alzheimer Gesellschaft

„Neu ist das Angebot in Kirchhain nicht“, so Anne Wächtershäuser in ihrer kurzen Einführung. „Aber nachdem wir die bisherigen Räume nicht mehr nutzen konnten, haben wir bei der Stadt Kirchhain eine neue Heimat gefunden und sind hierüber sehr froh“.

Bürgermeister Hausmann freut sich darüber, dass er dem Verein die Räume im JuKuZ anbieten kann. „In der heutigen Zeit werden Beratungsangebote immer wichtiger. Gerne unterstützen wir die Sozialvereine in ihrer Arbeit und leisten damit einen Beitrag zur Gesellschaft“, so Hausmann in seiner Begrüßung.

Die Alzheimer Gesellschaft Marburg-Biedenkopf e.V. bietet aktuell neun Betreuungsgruppen im Landkreis an. Dieses Angebot richtet sich an Menschen mit Demenz, die einen Nachmittag in fröhlicher Gemeinschaft erleben möchten und an deren Angehörigen, die durch dieses Angebot vom Betreuungsalltag entlastet werden können.

Die Betreuungsgruppe besteht aus max. 6-8 Gästen mit Demenz, die sich einmal wöchentlich treffen, um Kaffee zu trinken, zu singen, zu erzählen, zu spielen und sich zu bewegen. Geschulte ehrenamtliche MitarbeiterInnen sorgen dafür, dass eine individuelle Betreuung der Gäste, je nach ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten, möglich ist. Die Angehörigen wissen, in dieser Zeit ist der/die Betroffene gut betreut und sie haben etwas Zeit für sich, um Besuche zu machen, etwas zu erledigen oder einfach mal Luft zu holen.

Die Betreuungsgruppe in Kirchhain findet jeden Montag in der Zeit von 13.30 Uhr bis 17.30 Uhr im JUKUZ statt.

Das ehrenamtliche Betreuerteam in Kirchhain besteht aus Valentina Exner, Margit Pausch, Maria Zimmer und Susanne Falk-Grothe

„Interessierte können sich jederzeit mit uns in Verbindung setzen. Im Moment haben wir noch Plätze frei und würden uns über weitere Gäste freuen“, so Anne Wächtershäuser.

Neben den Betreuungsgruppen bietet die Alzheimer Gesellschaft Marburg-Biedenkopf e.V. noch eine Reihe weiterer Angebote an, u. a. Beratung, Schulungen, Gesprächskreise für pflegende Angehörige, Hilfe in der Häuslichkeit, Begegnungscafés (siehe www.alzheimer-mr.de)

Pflege- und Beratung

Sozialberatung - Service der Stadt Kirchhain

 In den Räumen des Jugend- und Kulturzentrums (Jukuz) in der Borngasse 29 werden seit kurzem für unterschiedliche Zielgruppen Beratungen angeboten. Damit hat die Stadt eine zentrale Anlaufstelle geschaffen.

Gut älter werden in Kirchhain

Auftaktveranstaltung „Gut Älter werden in Kirchhain“

Gemeinsam auf dem Weg gut und gesund älter zu werden - Auftaktveranstaltung in Kirchhain hat stattgefunden

Etwas mehr als 30 Interessierte folgten der Einladung der Stadt Kirchhain, die Seniorenarbeit unter dem Motto „Gut älter werden in Kirchhain“ im Bürgerhaus mit Hilfe von zwei Vortragenden zu beleuchten. Dabei standen die Entwicklung der Altenhilfe und die Gesundheitsförderung für Senior*innen im Mittelpunkt. Für diese Fragestellungen erhält Kirchhain eine Förderung aus dem Programm „Bausteine für ein gutes Leben im Alter“ und von der Initiative „Gesundheit fördern – Versorgung stärken“ des Landkreises Marburg-Biedenkopf. Eröffnet wurde der Abend durch Bürgermeister Olaf Hausmann. Kirchhain sei ein vielfältiger und attraktiver Lebensort für alle Generationen, so der Bürgermeist, deshalb lege die Verwaltung auch großen Wert auf die Seniorenarbeit. Um dieser Zielsetzung in Zukunft weiter gerecht zu werden, habe man Angela Schönemann und Heinrich Grebe mit der Erstellung von Konzepten zur Gesundheitsförderung und Altenhilfe beauftragt.

Grebe, kulturwissenschaftlicher Altersforscher der Universität Zürich, übernimmt die Arbeit am Altenhilfekonzept. Er ging in seinem Vortrag zunächst auf gesellschaftliche Altersbilder ein. Insbesondere das hohe Alter (80+) werde vielfach mit Krankheit und Verlusten gleichgesetzt. Gegen diese Vorstellung führte Grebe an, dass keineswegs jede Person in der Gruppe der Hochbetagten pflegebedürftig sei. Zweitens verwies Grebe auf eine aktuelle Studie die zeigt, dass die Lebenszufriedenheit von Menschen im höheren und hohen Alter relativ groß ist.

Die Diplom-Gerontologin Angela Schönemann zeichnet für die Arbeit am Konzept zur Gesundheitsförderung in Kirchhain verantwortlich. Sie stellte in ihrem Vortrag heraus, dass Pflegebedürftigkeit Pflegebedürftigkeit überraschend stark von der eigenen Gesundheitswahrnehmung abhänge: Sei sie negativ, sei das Risiko pflegebedürftig zu werden nach einer Studie vierfach erhöht. Beide Referenten betonten die beutende Rolle des eigenen wie gesellschaftlichen Altersbildes für ein gutes Älterwerden, denn ein positives Altersbild halte gesund, ein negatives mache krank.

Der Forscher Grebe verwies ergänzend auf das sogenannte „Zufriedensheitparadoxum“. Dieses bestehe darin, dass Senior*innen ihrem Leben auch dann noch Gutes abgewinnen könnten, wenn ihre Lage von außen betrachtet eher schlecht erscheint und sie verschiedene Beeinträchtigungen erfahren. Eine entscheidende Voraussetzung für ein gutes Leben im Angesicht altersbedingter Verletzlichkeit sei dabei, dass ältere Menschen in ihrer Kommune Unterstützung finden und sie in diese eingebunden würden. Altersbedingte Einbußen als Anreiz zu sehen, ihnen durch körperliche Aktivität etwas entgegen zu setzen, verlangsame den körperlich-geistigen Abbauprozess informierte Schönemann weiter. Bewegung, Ernährung und soziale Aktivitäten spielten hier eine zentrale Rolle.

Bürgermeister Hausmann und die Fachbereichsleitung Familie und Soziales, Frau Balzer, werden daher die Lebensqualität und das Wohlbefinden der Senior*innen in Kirchhain fördern durch mehr Information zu gesunder Ernährung, Mund- und Zahngesundheit, Alltagsbewegung, geistiger Fitness und Unterstützung von Pflegenden Angehörigen.

Der Baustein zur Gesundheitsförderung von Schönemann werde in das von Grebe zu entwickelnde Altenhilfekonzept eingebunden. Damit dies passgenau für die Gemeinde Kirchhain mit ihren Ortsteilen und den schon bestehenden Angeboten und Initiativen gelinge, werde Grebe Meinungsbilder der verschiedenen Akteure vor Ort einholen und dazu etwa auch Zukunftswerkstätten mit interessierten Bürger*innen veranstalten.

Zum Abschluss der Auftaktveranstaltung markierten alle Anwesenden an vorbereiteten Stelltafeln von Kirchhain und seinen Ortsteilen, Orte der Begegnung und der Bewegung, die als Ausgangspunkt für Weiterentwicklungen eingebunden werden. Bei diesem Programmpunkt entwickelte sich eine angeregte Diskussion unter den Teilnehmer*innen, aus der einige erste Impulse für die weitere Arbeit am Präventions- und Altenhilfenkonzept hervorgingen. Das Fazit des Abends war: Kirchhain hat bereits Vielfältiges für Senior*innen anzubieten, im gemeinsamen Miteinander kann diese Vielfalt zukünftig gestärkt und verbessert werden.

»Gut älter werden in Kirchhain« Vorstellung der Einrichtung »Leben im Ostkreis«

Mit der Artikelserie „Gut älter werden in Kirchhain“ möchte die Stadt Kirchhain die Akteure der lokalen Altenhilfe und Seniorenarbeit in ihrer Stadt vorstellen.

 Den Bürger*innen sollen die Angebote vorgestellt werden, die wir in Kirchhain vor Ort haben. Den Anfang macht die Einrichtung „Leben im Ostkreis

 „Leben im Ostkreis“ bietet individuelle Hilfen und Beratung für die ambulante Pflege“ und wurde von der Inhaberin, Frau Jennifer Sprenger, im Jahre 2017 ins Leben gerufen.

 Die Arbeit des Betriebes stützt sich im Wesentlichen auf zwei Eckpfeiler:

 

  1. Pflegeberatung (insbesondere die Beratung nach den gesetzlichen Bestimmungen des Sozialgesetzbuches XI (§§ 37, Abs. 3, 45 und 7 a)

      Hilfesuchende Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie deren Angehörige haben die Möglichkeit, sich von geschulten und erfahrenen PflegeberaterInnen rund um das Thema Pflege, beraten zu lassen.
Ein Teil der Beratung ist die Hilfestellung bei der Beantragung von Pflegeleistungen, möglichen Leistungen der Pflegeversicherung sowie die Vorbereitung und Begleitung von MDK-Gutachten.

 

  1. Unterstützung durch Alltagshilfen für pflegebedürftige und behinderte Menschen sowie deren Angehörigen

Rund 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen dem vorgenannten Personenkreis im Alltag zur Verfügung. Die Kolleginnen und Kollegen unterstützen und entlasten z. B. im Haushalt, beim Einkaufen, bei Fahrten zum Arzt, bei der Begleitung in der Freizeit und bei anderen Dingen des täglichen Lebens.

 

Interessierte Personen können wie folgt Kontakt aufnehmen:

Leben im Ostkreis

Mühlgasse 11 (im Gesundheitszentrum Kirchhain, 1. Obergeschoß)

35274 Kirchhain

Telefon 06422/406980

Email: service@lebenimostkreis.de

 

Sprechzeiten:

Montag und Donnerstag von 08.00 Uhr bis 17.00 Uhr

sowie Dienstag, Mittwoch und Freitag von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Zukunftswerkstatt Emsdorf

Ein Dorfladen mit Bistro-Café war der Sieger In Emsdorf fand die zweite Zukunftswerkstatt zum Thema »Gut alt werden in meinem Ort« statt

25 Menschen folgten der Einladung der Stadt Kirchhain, sich mit der Frage des guten Alters in den Ortsteilen Burgholz, Emsdorf, Himmelsberg, Langenstein, Sindersfeld und Stausebach zu befassen.

Bürgermeister Hausmann eröffnete die Veranstaltung und ging unter anderem auf die Bedeutung der Aspekte der Mobilität und der Nahversorgung in diesen Orten ein. Mit dem Bürgerbus bestehe bereits ein wichtiges Mobilitätsangebot, das allein jedoch nicht ausreiche, um Mobilitätsbedürfnisse der Älteren abzudecken. Anschließend entwickelte sich zwischen den Anwesenden und dem Alternsforscher Heinrich Grebe und der Gerontologin Angela Schönemann, die den Abend moderierten, ein angeregter Austausch. Dabei wurde entsprechend des grundlegenden Aufbaus einer Zukunftswerkstatt vorgegangen: Nach einer kritikübenden Phase wurden fantastische Lösungen für die benannten Probleme im Bereich der Altersthematik gesucht, ehe eine realitätsorientierte Umsetzungsphase den Zukunftsprozess beendete.

Die anwesenden Bürgerinnen und Bürger bewerteten abschließend die Reihenfolge der gemeinsam erarbeiteten Oberthemen. Dabei war der Dorfladen mit Bistro-Café der Gewinner. Er stand stellvertretend für den überwiegenden Wunsch nach mehr Begegnung und Gemeinschaft auch mit unterschiedlichen Generationen. Als besonders zentral wurde zudem das Anliegen bewertet, dass in den Ortsteilen Ansprechpartner bzw. Kümmerer für Fragen der älteren (und auch der jüngeren) Einwohnerinnen und Einwohner bereit stehen. Ebenso wurden die Schaffung von Mitfahrbänken, die Stärkung des Ehrenamtes und die Installation von Seniorenfitnessgeräten auf Spielplätzen als bedeutsame Handlungsfelder ausgemacht.

Eine dritte Zukunftswerkstatt für die Einwohnerinnen und Einwohner von Anzefahr, Betziesdorf, Großseelheim, Kleinseelheim, Niederwald und Schönbach findet am Montag, den 16. September von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Bürgerhaus Großseelheim statt. Auch hier laden die Stadt Kirchhain und die beiden Referenten Heinrich Grebe und Angela Schönemann die Bevölkerung herzlich zur Teilnahme ein.

Altenhilfekonzept

»Mit Kirchhain bin ich zufrieden« Erste Zukunftswerkstatt zu Gut Älterwerden hat stattgefunden

„Mit Kirchhain bin ich zufrieden“ äußerte ein fast 90jähriger Mann zum Abschied der ersten Zukunftswerkstatt Gut Älterwerden im Kirchhainer Bürgerhaus. Andere der 35 Teilnehmenden des ersten gemeinsamen Austauschs in gemeinschaftlicher Atmosphäre äußerten sich nicht ganz so zufrieden. Alle waren der Einladung der Stadt Kirchhain gefolgt, die von dem Altersforscher Heinrich Grebe und der Gerontologin Angela Schönemann moderiert wurde. Den Auftakt des Abends bildete ein Vortrag von Bürgermeister Hausmann, der Kirchhainer barrierearme Bauprojekte mit bezahlbaren Mieten u.a. in der Niederrheinischen Straße vorstellte.

Im Anschluss luden Heinrich Grebe, der für das Altenhilfekonzept verantwortlich zeichnet und Angela Schönemann, zuständig für das Konzept zur Gesundheitsförderung, die Anwesenden ein, ganz frei Kritik an den gegenwärtigen Bedingungen in Kirchhain zu üben, die für ein gutes Leben im Alter hinderlich sind, wie z.B. die öffentliche Toilettensituation und der nicht barrierefreie Bahnhof. Dieser Phase folgte eine Fantasie-Sammlung, in der Verbesserungen ohne (finanzielle) Begrenzung ausgemalt wurden wie z.B. kostenfreie wöchentliche Straßenfeste, um das Miteinander untereinander und zwischen den Generationen zu stärken. Den Schluss bildete die Verwirklichungsphase, die Ideen für weniger Vereinsamung von Älteren und eine verbesserte Wegesituation für körperlich eingeschränkte Menschen entwickelte.

Die Ergebnisse dieses ertragreichen und intensiven Austausches werden von Heinrich Grebe und Angela Schönemann in ihre jeweiligen Konzepte einbezogen.

Beide sehen erwartungsfroh den zwei noch folgenden Zukunftswerkstätten entgegen und laden wieder zusammen mit der Stadt Kirchhain und Bürgermeister Hausmann alle Interessierten dazu ein. Bürgermeister Hausmann wird dann wieder lokale Aktivitäten und Initiativen zum Leben im Alter vorstellen.

Donnerstag, 29.08.19, 17-19h BH Emsdorf für die Einwohner/innen von Burgholz, Emsdorf, Himmelsberg, Langenstein, Sindersfeld und Stausebach
Montag, 16.09.10, 17-19h BH Großseelheim für die Einwohner/innen von Anzefahr, Betziesdorf, Großseelheim, Kleinseelheim, Niederwald und Schönbach

Ein Parkleitsystem für freie Pflegeplätze Dritte Zukunftswerkstatt zur Altersthematik im Bürgerhaus Großseelheim

Was ist nötig, damit ich in meinem Ort gut alt werden kann? Diese Frage diskutierten 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der dritten und letzten Zukunftswerkstatt im Bürgerhaus Großseelheim.
Damit hat die Reihe von Zukunftswerkstätten ihren Abschluss gefunden, die Einschätzungen und Bedürfnisse der Bürgerschaft zur Altenhilfe und Gesundheitsförderung sammeln sollten.
Eingeladen waren an diesem Abend die Ortsteile Anzefahr, Betziesdorf, Großseelheim, Kleinseelheim, Niederwald und Schönbach.

Nach einer Einführung durch Bürgermeister Olaf Hausmann wurde - wie auch bei den vorangegangenen Zukunftswerkstätten - zunächst Kritik gesammelt. Problematisch war für die Anwesenden etwa, dass sich die Suche nach einem ambulanten Pflegedienst oder einem Heimplatz häufig schwierig gestaltet. So gebe es keine zentrale Stelle, die direkt angeben könne, welche Pflegedienstleister noch Kapazitäten frei hätten. Deshalb müsse man im Fall der Fälle alle Pflegeanbieter mühsam nacheinander ›abklappern‹.
Weiter wurde moniert, dass es zum Teil an seniorengerechten, bezahlbaren Wohnungen fehle.

In der sich anschließenden Phantasiephase wurden Lösungen für diese und andere Probleme entwickelt. Dabei ging es darum, die Zwänge der Realität außen vor zu lassen und Traumschlösser zu bauen. So entstand zum Beispiel die Idee eines Informationsangebotes, das – genau wie ein Parkleitsystem – direkt anzeigt, welche lokalen Anbieter freie Pflegeplätze haben und was die betreffenden Plätze kosten.
In der Verwirklichungsphase standen schließlich Wege zur Umsetzung der phantastischen Problemlösungen zur Debatte. Hier wurde unter anderem eine bessere Vernetzung von Pflegeberatungsstellen und Pflegedienstleistern angeregt, die die Suche nach freien Pflegeplätzen erleichtert.
Ebenso war es für die Teilnehmer*innen, dass eingehender zu bestehenden Angeboten der Altenhilfe informiert und beraten wird. Darüber hinaus machten die Mitwirkenden auch eine Stärkung von Bürgerhilfen als entscheidendes Handlungsfeld aus: Ein intensiveres gegenseitiges Miteinander der Generationen lasse eine Hilfs- und Unterstützungsnetz entstehen, das gerade auch für das Leben im Alter wichtig sei.

Angela Schönemann und Heinrich Grebe zeigten sich als Moderatoren der Veranstaltung sehr erfreut über den Verlauf des Abends. „Die Stimmung war prima und wir haben viele wertvolle Ideen und Anregungen zusammengetragen. Jetzt werden wir an die Auswertung der Ergebnisse aller drei Zukunftswerkstätten gehen.“
Die Gerontologin Schönemann und der Altersforscher Grebe beziehen diese Auswertungen dann in die Konzepte zur Altenhilfe und Gesundheitsförderung für die Stadt Kirchhain ein, die derzeit erarbeiten werden.

Begegnung und Öffentlichkeitsarbeit als Handlungsziel Gutes Leben im Alter war Thema bei Ortsbegehung sowie an Rundem Tisch

Eine der letzten Maßnahmen zur Ausarbeitung des Kirchhainer Altenhilfekonzepts fand am 18. November statt. Im Rahmen einer Ortsbegehung wurde die räumliche Gestaltung der Kernstadt in den Blick genommen.

Die Teilnehmer*innen gingen besonders auf die Frage ein, wo Orte für Begegnungen von Menschen aller Generationen liegen und gestaltet werden können. Ein Haltepunkt der Gruppe waren die Sitzgelegenheiten an der Ecke „Auf dem Groth/Gerichtsweg“. Hier regten die Teilnehmer*innen unter anderem die Aufstellung von Tischen an, da diese Brettspiele oder Picknicks erlauben würden. Ebenso wiesen sie darauf hin, dass zusätzliche Armlehnen an Bänken älteren Mitbürger*innen das Aufstehen und Hinsetzen erleichterten.

Ein weiterer Halt der Ortsbegehung war der Platz vor dem Hexenturm. Auch an dieser Stelle könnte ein sehr attraktiver Treffpunkt entstehen, so der Hinweis von Bürgermeister Olaf Hausmann. Beispielsweise wäre es denkbar, dass hier in den Frühlings- und Sommermonaten tagsüber ein gastronomisches Angebot gemacht werde.

Diese und weitere Ideen sammelte der Altersforscher Heinrich Grebe, um sie später in das von ihm verantwortete Altenhilfekonzept einzuarbeiten.

Im Zusammenhang mit der Arbeit am Altenhilfekonzept wurde auch ein Runder Tisch gegründet. Hier kommen verschiedene Vereine und Einrichtungen zusammen, die sich in Kirchhain und in den Ortsteilen für Ältere engagieren. Dabei dient der „Runde Tisch“ einer gegenseitigen Vernetzung und Koordination sowie der Vorbereitung von gemeinsamen Aktivitäten und Projekten.

Die zweite Sitzung der Arbeitsgruppe fand Mitte November statt. Hier wurden insbesondere verschiedene Maßnahmen zum Bereich der Öffentlichkeitsarbeit beschlossen. Um die Bürgerschaft stärker über die bestehenden Angebote der Altenhilfe und Seniorenarbeit zu informieren, soll beispielsweise eine Artikelserie im Kirchhainer Anzeiger aufgelegt werden. Alle Akteure, die solche Angebote bereitstellen, erhalten im Rahmen dieser Serie die Gelegenheit, sich und die eigene Arbeit genauer vorzustellen. Vereine und Einrichtungen, die schon jetzt an einer Teilnahme an der geplanten Serie interessiert sind, werden gebeten, sich beim Fachbereich Familie und Soziales zu melden. Das Gleiche gilt für Personen, die den Runden Tisch »Gut älter werden in Kirchhain« besuchen möchten: Dieser wird in vierteljährlichen Abständen durchgeführt. Neumitglieder sind sehr erwünscht und herzlich willkommen.

Präsentation der Ergebnisse der Erarbeitung - Altenhilfekonzept der Stadt Kirchhain

Viele interessierte Bürger*innen waren der Einladung der Stadt Kirchhain ins Altenhilfezentrum St. Elisabeth gefolgt und nahmen an der Präsentation des Altenhilfekonzeptes „Gut älter werden in Kirchhain“ Ende Februar teil. Ein Großteil der Anwesenden war partizipativ in die Erarbeitung des Konzeptes involviert.
Beim Willkommen informierte Björn Borgmann, Pflegedienstleitung im „Haus Elisabeth“, das seit Januar 2020 die Tagespflege mit 15 Plätzen, als eigenständiger Bereich im „Haus Elisabeth“ die Arbeit aufgenommen habe.

Gleich darauf begrüßte Landrätin Kirsten Fründt die Gäste und wies auf die Wichtigkeit der Förderung und des Ausbaus von Altenhilfestrukturen hin.
„Wir alle werden älter, wir alle wünschen uns, möglichst lange selbstbestimmt und in unserem vertrauten Umfeld zu leben. Dieser Wunsch wird nur in Erfüllung gehen können, wenn wir ein Bewusstsein für eine gemeinsame Verantwortung entwickeln, um für uns alle ein Älterwerden in Würde zu ermöglichen. Damit dies gelingt muss vor allem die kommunale Ebene in den Fokus rücken, wo Engagement und Mitwirken der Bürger*innen sowie verlässliche Strukturen einen Platz finden, um Vernetzung und Zusammenarbeit im sozialen Bereich koordiniert zu gestalten“.
In Kirchhain konnte im Rahmen der Förderung ein Runder Tisch eingerichtet werden, der auch in Zukunft die entwickelten Ideen und Maßnahmenvorschläge weiter verfolgen soll.

„Wir freuen uns, dass wir mit dem Förderprogramm „Lokale Bausteine für ein gutes Leben im Alter“ und den seniorenpolitischen Leitlinien unseres Landkreises hier unterstützen können. Mit der Konzeptentwicklung haben die Kirchhainer - unterstützt durch den Landkreis - eine solide Grundlage für eine seniorengerechte Weiterentwicklung in Kirchhain geschaffen“, so Fründt weiter.

Bürgermeister Olaf Hausmann wies auf das das vielfältige Engagement und die hohe Beteiligung der Bürger*innen aus der Kernstadt und aus den Stadtteilen Kirchhains sowie der in der Seniorenarbeit tätigen Vereine, Organisationen und des Seniorenbeirates hin. „Hervorheben möchte ich die rege Teilnahme der Bürger*innen bei den Veranstaltungen im Rahmen der Erarbeitung des Konzeptes sowie die aktive Mitwirkung bei den Experten-Interviews. Das erarbeitete Konzept zeigt uns nun, was die vielen Stärken unserer lokalen Altenhilfestruktur sind. Zudem zeigt uns das Konzept, wo und wie wir diese Struktur weiterentwickeln können. Bürgerinnen und Bürger haben sich mit ihren Ideen zum Altenhilfekonzept beteiligt und hier ihre Erfahrungen und Empfehlungen eingebracht. Dies stellt sicher, dass das Altenhilfekonzept den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen vor Ort entspricht. Ich möchte mich deshalb herzlich für ihren Einsatz bedanken und freue mich darauf, die Umsetzung der entwickelten Maßnahmen gemeinsam mit vielen Partner*innen in unserer Stadt voranzutreiben“, so Hausmann in seinem Grußwort.

Im Anschluss folgte die Präsentation mit Darstellung der Handlungsfelder durch Dr. Heinrich Grebe und Angela Schönemann. Dr. Grebe dankte für die hilfreiche Mitarbeit. Die Zusammenarbeit und das Mitwirken der Experten vor Ort haben ihm große Freude und die Arbeit bei der Erstellung des Konzeptes leichter gemacht, so berichtete er. An den Beginn der Präsentation stellte er einen Rückblick zur Entwicklung bei der Konzepterarbeitung.

Nach einer Auftaktveranstaltung und Experteninterviews zu Beginn des Projektes, wurden im Rahmen von Zukunftswerkstätten und einer Stadtteilbegehung auch die Bedarfe der Bürger*innen erfragt. Gemeinsam wurde an Ideen für die Erhaltung oder Erhöhung der Lebensqualität vor Ort und die Entwicklung nachhaltiger Altenhilfestrukturen gearbeitet. Das Ergebnis ist ein partizipatives Konzept zur Altenhilfe mit integriertem Konzept zur Gesundheitsförderung und Prävention.

Folgende Handlungsfelder und -ansätze sind im Konzept verankert:
• Vernetzung und Koordination
• Personelle und finanzielle Förderung der Altenhilfestruktur
• Sichtbarkeit der bestehenden Angebote
• Begegnung, Miteinander, soziale Teilhabe
• Gesundheitsförderung und Prävention
• Mobilität
• Wohnen
• Betreuung und Pflege

Gesundheitsförderung und Prävention, diesen Part des Konzeptes, stellte Angela Schönemann vor. Der Aspekt der eigenen Gesundheitswahrnehmung und Wichtigkeit von Bewegung für ältere Menschen wurde von ihr besonders hervorgehoben. 2,5 Stunden wöchentlich moderates Training mit erhöhtem Puls durchzuführen so die Empfehlung der WHO. Gesundheit und Spaß sind durch alle Altersgruppen der Hauptgrund für sportliche Aktivitäten, doch wer keinen Spaß an der Bewegung hat, vermeidet Sport und bewegt sich sogar im Alltag weniger, so ihr Fazit. Eine kurze Information zum Projekt „In Würde teilhaben“ wurde von ihr mit einem Wechsel des Hutes in die Präsentation eingebunden. Mit detaillierten Informationen wird das Projekt von Angela Schönemann beim „Runden Tisch“ am 26. März 2020 vorgestellt. Interessierte sind herzlich willkommen.

Das Konzept ist auf der Homepage der Stadt Kirchhain unter www.kirchhain.de/Leben-Wohnen/Soziales-Gesundheit/Senioren/Beratung aufrufbar.

»Gut älter werden in Kirchhain« Akteure der Altenhilfe und Seniorenarbeit stellen sich vor

Die Stadt Kirchhain möchte eine Artikelserie starten, in der sich alle Akteure der lokalen Altenhilfe und der Seniorenarbeit mit ihren Angeboten vorstellen können. Die Idee wurde gemeinsam mit den Teilnehmer*innen des „Runden Tisches“ erarbeitet, welcher im Rahmen der Erstellung des Altenhilfekonzeptes für die Stadt Kirchhain entstanden ist.
„Wir haben festgestellt, dass vielen Kirchhainer*innen nicht bekannt ist, was für An-gebote es gibt und welche Akteure im Rahmen der Altenhilfe in Kirchhain aktiv sind“ so die einhellige Meinung der Teilnehmer*innen. Der Fokus liegt darauf Transparenz zu schaffen und den interessierten Bürger*innen eine Orientierung zu geben, an wen sie sich mit ihren Fragen und zu welchem Thema wenden können.
Wo bekomme ich Hilfe und Unterstützung? Wer kann mich zu welchem Thema beraten? Welche Sport- Bewegungs- und Freizeitangebote gibt es? Wo werden Veranstaltungen für Senior*innen angeboten?
Der Fachbereich Familie und Soziales möchte zu dem eine koordinierende, vernet-zende und beratende Tätigkeit im Bereich der Seniorenarbeit übernehmen.

Daher würden sich die Mitarbeiterinnen freuen, wenn sich viele interessierte Akteure, Gruppen und Vereine melden und die Möglichkeit nutzen, ihre Angebote vorzustellen. Bei der Erstellung des Presseartikels sind wir gerne behilflich.

Der „Runde Tisch“ ist ein Gremium, das sich viermal im Jahr trifft, Themen der loka-len Altenhilfe und Seniorenarbeit diskutiert und gemeinsam Ideen entwickelt. Das nächste Treffen wird rechtzeitig in der Presse bekanntgegeben.

Interessierte, die aktiv in dem Gremium „Runder Tisch“ - „Gut älter werden in Kirch-hain“ mitarbeiten möchten, können sich bei Sabine Balzer, Fachbereich Familie und Soziales der Stadt Kirchhain (Telefonnummer: 06422/808-173 und per Mail s.balzer@kirchhain.de) melden. Gerne können Interessierte auch persönlich vorbei-kommen.

Eine Beratungsstelle für Menschen aller Herkunftsländer - Trägerverein: Verein für Beratung und Therapie e.V. LOK Gefördert durch den Landkreis Marburg-Biedenkopf

Bürgerinformation Sprechstunden Betreuungsverein S.u.B.

Auf Basis der Empfehlung des Gesundheitsamtes bietet der Marburger Verein für Selbstbestimmung und Betreuung e.V.  (S.u.B.) seine

S.u.B. Hilft Helfen
S.u.B. Hilft Helfen

 

Bürgersprechstunden zur rechtlichen Vorsorge und Betreuung in den nächsten Wochen telefonisch an unter 06421 / 16 64 65 0.

Es wird darum gebeten, Nachrichten mit dem Anliegen (bitte kurz in Stichworten) und der Telefonnummer deutlich auf das Band zu sprechen, wenn der AB anspringt. Da die Beratungen nicht unterbrochen werden, ist die Nachricht auf Band sehr wichtig. In der Geschäftsstelle in Marburg im Beratungszentrum (BiP), von wo aus die Telefonsprechstunden erfolgen, sind mehrere Telefone im Einsatz, um die Leitung für die Nachrichten möglichst frei zu halten. Da mit einer erhöhten telefonischen Frequentierung zu rechnen ist, wird um Verständnis gebeten, wenn der Rückruf nicht umgehend erfolgen kann. Die Mitarbeiter*innen bemühen sich, so zeitnah wie möglich zurückzurufen und mit der Ausnahmesituation möglichst effektiv umzugehen.

Wie lange die telefonische Umsetzung der Bürgersprechstunden laufen wird, ist abhängig von den behördlichen Vorgaben. Sobald der Virus eingedämmt, die Risikominimierungsmaßnahmen nicht mehr nötig und die Räume wieder geöffnet sind – berät der Betreuungsverein S.u.B. wieder vor Ort.

Weiterer Hinweis: Hausbesuche werden derzeit nicht unternommen und die aktuellen Veranstaltungen des S.u.B. fallen aus!

Auch die Sprechstunden in der Geschäftsstelle finden derzeit telefonisch statt.

Wann die Maßnahmen beendet sind, ist derzeit noch unklar.

Marburger Verein für Selbstbestimmung und Betreuung e.V. (S.u.B.)

Am Grün 16, 35037 Marburg – info@sub-mr.de – www.sub-mr.de – 06421 / 16 64 65 0

Generationen lernen voneinander Bei Fragen zu neuen Medien – Handy-Sprechstunde für Interessierte

Ab sofort bietet die Stadt Kirchhain bei Fragen rund um den Bereich „Neue Medien“ eine Handy-/Smartphone-Sprechstunde an.

Für alle interessierten Personen findet in den Räumlichkeiten

JuKuz Kirchhain »
Jugend- und Kulturzentrum
Fachbereich 5 - Familie und Soziales

Borngasse 29
35274 Kirchhain

06422 9220-77
06422 808-102
E-Mail
JuKuz Facebook
Kontaktformular

jeden Mittwoch in der Zeit von 18-19 Uhr (außer in den Schulferienzeiten) eine Handy-Sprechstunde statt. In diesem Zeitraum stehen die Jugendlichen und die Mitarbeiter*innen des Jugend- und Kulturzentrums den Hilfesuchenden mit Rat und Tat zur Seite.

Für Informationen und bei Fragen zu diesem Angebot stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Herr Martin Bauer »

Fachbereich 5 - Familie und Soziales
Jugendarbeit

Borngasse 29
35274 Kirchhain

06422 922076
E-Mail schreiben
Kontaktformular

oder

Frau Margit Beyer »

Fachbereich 5 - Familie und Soziales
Seniorenarbeit

Am Markt 1
35274 Kirchhain

06422 808-174
06422 808-102
Raum: 20
E-Mail schreiben
Kontaktformular

„Schach für Jung und Alt“ – eine rundum erfolgreiche Veranstaltung

Künftig regelmäßige Angebote für Kinder von 6-10 sowie für Erwachsene

Der erste Schachworkshop „Schach für Jung und Alt“ im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Begegnung der Generationen“ fand Anfang November in den Räumen des Jugend- und Kulturzentrums „Blaue Pfütze“ statt.

Mehrere interessierte Kirchhainer Bürger*innen machten sich auf den Weg zum Schach-Workshop und nutzten das Angebot, um ihre Kenntnisse zu erweitern. Von den Kindertagesstätten der Kernstadt waren die Schach-Kids gemeinsam mit ihren Eltern und den Anleiterinnen zahlreich vertreten. Sogar ein paar ehemalige Schach-Kids, die jetzt schon die Grundschule besuchen, waren vor Ort. Kaum waren die Kinder angekommen wurden die Schachbretter aufgestellt und die ersten Partien Schach gespielt.

Die Mitglieder vom Verein Schachfreunde Kirchhain-Rauschenberg 1947/84 Thorsten Stahnke, Norbert und Christoph Rittel sowie Michael Leis standen mit Rat und Tat sowie als mögliche Spielpartner zur Verfügung. Nach der allgemeinen Begrüßung und Vorstellung erzählte Andrea Hahn, Anleiterin der Schach-Kids im Kindergarten „Steinweg“, unterstützt von einem Kind die Geschichte des Schachspiels.

Voller Begeisterung und Konzentration waren danach alle Teilnehmer*innen in das Schach spielen vertieft, so dass die Zeit wie im Flug verging und für das geplante Schach-Turnier kein Raum mehr war. Zur Verköstigung der Gäste gab es frisch gebackenen Kuchen, der von der Kuchenbäckerin Käthe Wolf zur Verfügung gestellt wurde.

Bei dem Schach-Workshop wurde das Interesse an einem regelmäßigen Schachangebot für Kinder sehr deutlich. Daher wird künftig für die Altersgruppe von 6-10 Jahren in Kooperation mit dem Verein Schachfreunde Kirchhain-Rauschenberg 1947/84 e. V. im Jugend- und Kulturzentrum „Blaue Pfütze“ (Borngasse 29)  als neues Angebot eine Schachgruppe angeboten. Die Gruppengröße ist auf 10 Teilnehmer*innen begrenzt.

Die fachliche Anleitung und Betreuung der Gruppe wird ehrenamtlich von dem Mitglied des Vereins Christoph Rittel und einer Mitarbeiterin aus dem JuKuZ-Team übernommen.

Der erste Termin für das neue Angebot findet am Donnerstag, 21.11.2019 von 16:30 Uhr bis 17:30 Uhr statt (danach wöchentlicher Turnus; außer in den Schulferien).

Bei Interesse ist eine Anmeldung unbedingt erforderlich. Anmeldungen sind ab sofort bei Martin Bauer (Telefon: 06422/922077) möglich. Die Anmeldung für das Angebot ist verbindlich und eine regelmäßige Teilnahme erwünscht.

Am Schach spielen interessierte Erwachsene haben die Möglichkeit bei der regelmäßig stattfindenden Schachgruppe vom Verein Schachfreunde Kirchhain-Rauschenberg 1947/84 e. V. -jeden Dienstag ab 19 Uhr (Bürgerhaus Kirchhain, Turmzimmer) teilzunehmen. Ansprechpartner: Michael Leis (Telefon: 06422/92043, Mail: info@sfr-kirchhain-rauschenberg.de). Interessierte sind herzlich willkommmen.

Das Fazit zeigt: Es war ein sehr vielfältiger interessanter Nachmittag im aktiven Miteinander der Generationen. Allen Mitwirkenden ein großes Dankeschön für die Unterstützung bei der Gestaltung des Schach-Workshops und ihren Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung.

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