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02.04.2026

Gemeinsam für eine saubere Stadt - Aber eigentlich sollte es gar nicht nötig sein

In der letzten Woche fand in unserer Stadt erneut eine große Müllsammelaktion statt, bei der zahlreiche engagierte Helferinnen und Helfer gemeinsam ein starkes Zeichen für Umweltbewusstsein und Gemeinschaftssinn gesetzt haben.

Neben Bürgermeister Olaf Hausmann, Stadtverordnetenvorsteherin Helga Sitt und Mitarbeitenden der Verwaltung beteiligten sich viele Bürgerinnen und Bürger sowie Kinder aus den städtischen Kindertageseinrichtungen an der Aktion – ein schönes Beispiel dafür, wie alle Generationen gemeinsam Verantwortung übernehmen können.

Gesammelt wurde an mehreren stark frequentierten und belasteten Stellen, so z.B. in der Innenstadt, im Gewerbegebiet, am Erlensee und rund um den Sandfang. Dabei kamen beachtliche Mengen an Abfall zusammen. Besonders erschreckend war die große Zahl an achtlos weggeworfenen Zigarettenstummeln, die nicht nur unschön aussehen, sondern auch eine erhebliche Umweltbelastung darstellen.

Bürgermeister Olaf Hausmann freut sich über die Teilnahme der Ehrenamtlichen machte aber auch deutlich, dass solche Sammelaktionen gar nicht nötig, wenn jeder seinen Müll ordnungsgemäß entsorgen würde. „Rücksichtnahme und ein verantwortungsvoller Umgang mit Abfällen sind die Grundlage für ein sauberes Stadtbild – und sie beginnen bei jedem Einzelnen“, erklärt Hausmann.

Immer wieder illegaler Sperrmüll
Ein weiteres Problem, das die Stadt zunehmend beschäftigt, ist illegal abgelagerter Sperrmüll. Obwohl die Sperrmüllmeldung unkompliziert und für alle Bürgerinnen und Bürger leicht zugänglich ist, werden weiterhin Sofas, Matratzen, Schränke und andere große Gegenstände einfach im öffentlichen Raum abgestellt. Diese wilden Ablagerungen verursachen erhebliche Mehrarbeit für den Service- und Betriebshof, der zusätzlich zu seinen regulären Aufgaben immer wieder ausrücken muss, um diese Hinterlassenschaften zu beseitigen.

Auch bei den Glascontainern zeigt sich ein wiederkehrendes Bild: Sind die Container überfüllt, werden Flaschen häufig einfach daneben gestellt. Die Stadt bittet eindringlich darum, Flaschen in solchen Fällen wieder mitzunehmen, an einem anderen Standort zu entsorgen oder nach der nächsten Leerung erneut vorbeizuschauen. Dass die Leerungen gelegentlich verzögert erfolgen, ist der Stadt bewusst – allerdings hat sie darauf nur begrenzten Einfluss, da externe Dienstleister beteiligt sind. Dennoch gilt: Das Abstellen von Glas neben den Containern ist keine Lösung und verschmutzt das Stadtbild zusätzlich.

Fazit
Trotz der Herausforderungen war die Sammelaktion ein beeindruckendes Zeichen dafür, wie viele Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und aktiv für eine saubere Stadt einzutreten. Ein herzliches Dankeschön an alle, die mit angepackt und gezeigt haben, wie wichtig ihnen ein gepflegtes und lebenswertes Umfeld ist.

Fotos: Stadt Kirchhain

BU Gruppenfoto: Einige Helferinnen und Helfer der Müllsammelaktion

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