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Stadtteil Schönbach

Vor- und frühgeschichtliche Bodenbefunde zeugen von einer frühen Besiedlung der Gemarkung Schönbach. Erste geschichtliche Beurkundung 1248 n.Chr. Friedrich von Schönbach ist 1292 und 1330 als Hauskomtur der Deutschordenskommende Marburg erwähnt.
Zusammen mit Großseelheim und Kleinseelheim bildete Schönbach das „Gericht Seelheim“, das seit dem 13. Jahrhundert der Familie Hofherr und dem Deutschen Orden gehörte. Markant für die Lage Schönbachs ist das Ohmrückhaltebecken mit Absperrbauwerk, wodurch Hochwasserschäden im Lahntal verhütet werden.

Die Fachwerkkirche von Schönbach stammt aus der Mitte des 15. Jahrhunderts. Nach einer bauhistorischen und dendrochronologischen Untersuchung stammt der Dachstuhl aus dem Jahre 1452. Eine ältere Fachwerkkirche in Hessen ist nicht bekannt. Die Kirche ist damit zugleich eine der wenigen erhaltenen Fachwerkkirchen, die den Dreißigjährigen Krieg überdauert haben.

Ortsvorsteher Dieter Lauer
Sprechstunde: nach Vereinbarung

Einwohner: ca. 395

Kindergarten/Kindertagesstätten: -/-

Schulen: -/-

Gemeinschaftshaus: Zwetschenweg 7, Ansprechpartner: Bürger- und Verschönerungsverein Schönbach, Abt. Trägerschaft DGH, Karin Petzold-Treibert, Auf der Riede 8, Tel. 06422/850263

Grillplatz/hütte: Auf der Riede, Ansprechpartner: Christian Frank, Am Pieckacker 10,
Tel. 06422/9448780 oder Markus Arlt, Am Heydwolf 20, Tel. 06422/890761

Jugendclub/-raum: Gemeinschaftshaus, nach Absprache

Stadtteilbücherei: Einstellbücherei im Dorfgemeinschaftshaus (mittwochs ab 15.00 Uhr)

Besonderheiten

  • Einzige Fachwerkkirche im Stadtgebiet (zweitälteste Fachwerkkirche Hessens)

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