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„Essen aus der Ökokiste“ in den Kindertageseinrichtungen

Seit September werden die Betreuungseinrichtungen der Stadt Kirchhain im Rahmen der Frühstückszubereitung von der Ökokiste „Bosshammersch Hof“ mit regionalen Bioprodukten beliefert.
In den Kindertagesstätten wird einmal die Woche mit den Kindern ein gemeinsames Frühstück zubereitet, in der Krabbelstube „Sonnenkinder“ sogar täglich. Im Rahmen der Zahngesundheit wurde vor einigen Jahren festgelegt, dass das Frühstück zuckerfrei ist.

Darüber hinaus ist es der Stadt Kirchhain wichtig, dass die Kinder bei der Auswahl des Frühstücks mit einbezogen werden. So wird jede Woche demokratisch von den Kindern abgestimmt, was es zum Frühstück geben soll. Bei der Auswahl der Produkte wird sich an der Ernährungspyramide orientiert. Dies bedeutet, dass auf ein ausgewogenes, vielfältiges aber auch abwechslungsreiches Frühstück geachtet wird, um die Kinder für das Thema „Gesunde Ernährung“ zu sensibilisieren. Dabei gibt es auch immer mal etwas ausgefallenes, exotisches oder saisonales, was nicht alltäglich auf jedem Frühstückstisch erscheint.

Im Rahmen der Umweltbildung haben sich die Erzieherinnen mit dem Thema Müllvermeidung und Plastikreduzierung beschäftigt. Dabei wurde gemeinsam mit den Kindern das Experiment gewagt „verpackungsfrei“ für das Frühstück einzukaufen. Die Kinder zogen frohen Mutes los, sind aber ganz schnell an ihre Grenzen gestoßen. So einfach ist das nicht, um nicht zu sagen: Es ist fast unmöglich. Also wurde nach Alternativen gesucht und man hat sich in der Region umgeschaut.

Ein Anbieter, der nicht nur regionale Produkte vermarktet, sondern auch noch auf  Bioprodukte setzt ist die Ökokiste in Großseelheim.

Ein gemeinsamer Besuch der Einrichtungsleiterinnen mit Bürgermeister Hausmann und Sabine Balzer, Fachbereichsleiterin des Fachbereiches für Familie und Soziales bei der Ökokiste hat die Teilnehmer*innen ganz schnell überzeugt, den richtigen Partner gefunden zu haben.

Die Ökokiste verfügt über eine breite Produktpalette. Die Produkte sind alle aus der Region und es kann weitgehend verpackungsfrei eingekauft werden. Die Produkte werden direkt ins Haus geliefert. Der Einkauf kann aber auch im Laden vor Ort erfolgen. Hierzu hat sich dann die Kita Niederwald entschieden.

Im Rahmen der Kooperation mit der Ökokiste werden auch die anderen Kitas den Betrieb besuchen. Besonders spannend ist das Angebot der Mitarbeiter*innen. Mit den Kindern werden die großen bewirtschafteten Felder, wie z.B. ein Kartoffelfeld besichtigt und es besteht die Möglichkeit, die Ernte mitzuerleben. So erfahren auch die Kinder, wie die Kartoffel wächst und wo die Kartoffel herkommt.

Im Rahmen der Kooperation setzen die Einrichtungen der Stadt auf Ökologie, Qualität, regional, saisonal und Umweltbildung.

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