| Stadt Kirchhain stellt Schulwegesicherungsplan ins Internet | |||||||
| Eine der Aufgaben der örtlichen Ordnungsbehörde (Straßenverkehrsbehörde) sind Maßnahmen zur Sicherung der Schulwege. Aufgrund dessen hat die Stadtverwaltung einen Schulwegesicherungsplan erarbeitet. „Dieser Plan betrifft die Kernstadt, da dort die Schulwege am längsten, die Kraftfahrzeugverkehre am zahlreichsten und die Gefahren am häufigsten sind“, so Bürgermeister Jochen Kirchner in seiner Eigenschaft als örtliche Straßenverkehrsbehörde. Neben den Verkehrskontrollen vor Ort durch die Ordnungspolizeibeamten der Stadt Kirchhain und der Durchführung von Geschwindigkeitsmessungen, ist nach Kirchners Mitteilung ein verkehrsgerechtes Verhalten der Kinder wichtige Voraussetzung für die Gefahrenabwehr im Straßenverkehr. Ab sofort kann der Schulwegesicherungsplan auf der Internetseite der Stadt Kirchhain (www.kirchhain.de) aufgerufen werden. „Der Schulwegesicherungsplan soll helfen, einen sicheren Weg zur Schule zu finden und diesen mit dem Kind zu üben“, so der Hinweis des Kirchhainer Bürgermeisters. Hierbei sollen alle Hilfsmittel (Zebrastreifen, Mittelinseln, Ampeln), die sich auf dem Weg anbieten, konsequent in Anspruch genommen werden. An den Ampeln sollten Eltern ihren Kindern deutlich machen, dass es auch an der Ampel keine absolute Sicherheit gibt. Bei grünem Ampelmännchen muss vor dem Betreten der Fahrbahn geschaut werden, ob tatsächlich alle Fahrzeuge stehen oder –wie so oft geschehen- , noch bei Rot in die Fußgängerfurt einfahren. Wenn während des Überquerens der Fahrbahn das Ampelmännchen wieder auf Rot springt, soll zügig weiter gegangen werden. Kinder glauben, dass sie sofort stehen bleiben oder sogar umkehren müssen. Dies ist nicht der Fall. An den Zebrastreifen haben Kinder oftmals Schwierigkeiten, da sie nicht genau abschätzen können, ob die Autos wirklich anhalten. Hier sollte mit den Kindern besonders das deutliche Schauen nach beiden Seiten und das sichtbare Aufstellen geübt werden. Die Kinder sollen den Zebrastreifen immer erst dann betreten, wenn alle Fahrzeuge aus beiden Richtungen tatsächlich angehalten haben. Mittelinseln/Querungshilfen bieten eine gute Möglichkeit, stark befahrene Straßen sicher zu überqueren. Es muss immer nur auf den Verkehrsstrom aus einer Richtung geachtet werden. In der Mitte der Fahrbahn ist eine Möglichkeit zum Stehen bleiben. Mit dem Kind sollte das richtige Aufstellen auf der Insel, als auch das bewusste Schauen eingeübt werden. Im Gegensatz zum Zebrastreifen besteht an einer Insel kein Haltgebot für Fahrzeugführer, Fußgänger sind wartepflichtig. Bürgermeister Jochen Kirchner rät Eltern davon ab, ihre Kinder entlang der viel befahrenen Eisenbahnstraße zur Schule gehen zu lassen. „Die Eisenbahnstraße ist sehr eng, insbesondere früh morgens stark befahren und die Gehwege abschnittsweise schmal. Begegnen sich zwei Fahrzeuge, drängt sich das in Richtung Innenstadt fahrende Auto bis an die Bordsteinkante. Der Gehweg wird dann bildlich gesprochen noch enger, Fußgänger besonders Kinder werden verängstigt“, so Kirchner. Der Schulwegesicherungsplan sieht deshalb einen etwas längeren, dafür sicheren Weg vor. Für Fragen zu dem Schulwegesicherungsplan steht die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Kirchhain, Herr Beule, Tel.: 0 64 22 / 808-140, gerne zur Verfügung. Direkt zum Schulwegeplan. |
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